Der Herbst ist auf vielfältige Weise eine besondere Schwellenzeit!
Tagsüber können die Temperaturen noch mild und warm sein, während die Wälder in bunten Farben erstrahlen. Doch oft erleben wir auch neblig-trübe Tage, die typisch für diese Jahreszeit sind.
Die Tage werden spürbar kürzer, und die Energie zieht sich zunehmend nach innen. Der Oktober läutet den Beginn der dunkleren Jahreshälfte ein.
Dieses Jahr zieht sich zu den Tagen unserer HerbstWeise die Mondin ganz ins Dunkel zurück. Am 10. Oktober ist Neumond – auch Dunkelmond genannt.
Die dunkle Mondin verstärkt die herbstliche Bewegung des Rückzugs. Sie lädt uns ein, das Dunkel willkommen zu heißen, stiller zu werden und uns langsam der absinkenden Bewegung dieser Jahreszeit anzuvertrauen. So wie die Kräfte der Pflanzen sich allmählich in Wurzeln und Erde zurückziehen, dürfen auch wir unseren Blick nach innen wenden, unsere Kräfte sammeln und dem Raum geben, was in der Stille nachklingen und sich wandeln möchte.
So verbindet sich die Qualität des Neumonds auf besondere Weise mit der des Herbstes.
Der Herbst als die Zeit der Ernte, des Innehaltens und des Würdigens – eine Zeit, um wahrzunehmen und zu feiern, was gewachsen und gereift ist. Zugleich begegnen wir auch dem, was nicht geworden ist, was unvollendet blieb oder anders kam, als wir es erhofft hatten. Auch dafür darf es Raum geben: für Schmerz, Trauer und Abschied.
Die Herbstqualität lädt uns ein, aus unseren Erfahrungen Essenzen zu bilden.
Was möchten wir aus dem Gewordenen bewahren? Was darf zurückbleiben? Was braucht einen klaren Schnitt? Und was wollen wir – vielleicht noch ganz leise und ohne zu wissen, wohin es führen wird – mit in den nächsten Lebenszyklus nehmen?
Der Neumond am 10. Oktober steht im Zeichen der Waage. In der astrologischen Bildsprache verbindet sich damit die Suche nach Ausgleich, Gerechtigkeit und einem lebendigen Gleichgewicht: zwischen Geben und Empfangen, Verbundenheit und Eigenständigkeit, Bewahren und Loslassen. Dabei bedeutet Gleichgewicht nicht, dass alles immer harmonisch sein muss. Manchmal braucht es eine klare Grenze, einen Abschied oder eine neue Entscheidung, damit sich ein tragfähiges Gleichgewicht überhaupt wieder einstellen kann.
In diesen Tagen möchten wir unsere Urkraft nähren, das Gewordene würdigen und uns von dem lösen, was nicht mehr zu uns gehört. Wir lauschen in die Dunkelheit hinein – auf das, was enden darf, und auf das Neue, das vielleicht schon als kaum wahrnehmbare Ahnung in uns keimt.
Wie können wir von der Qualität des Herbstes lernen? Wie können Ernten und Loslassen, Würdigen und Begrenzen, Innehalten und Neubeginnen zu Fähigkeiten werden, die uns nicht nur in dieser Jahreszeit, sondern auch in unserem alltäglichen Leben begleiten?
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regulär EUR 470,-
FrühbucherInnen-Bonus 01.08. 2026: EUR 423,-
– Übernachtung im Haus:

